Objekt März 2014

Prokesch von Osten, Anton:

Denkwürdigkeiten und Erinnerungen aus dem Orient. Aus Jul(ius) Schnellers Nachlaß hrsg.von Ernst Münch. 3 Bände.

Stuttgart, Hallberger, 1836. Mit 1 lith.Plan. XX, 628; XVI, 778; XX, 668, (4) SS. Originalbroschiert.

Wurzbach XXIII,353 ff; ÖBL VIII,301; Embacher 237; Ibrahim-Hilmy II,443. Erste Ausgabe. Anton Graf Prokesch von Osten (1795 – 1876) trat zunächst in den Militärdienst ein, war ab 1818 Adjutant des Fürsten Schwarzenberg und ab 1823 in Triest stationiert. Er bereiste die Levante, wurde ab 1828 in diplomatischen Missionen im Vorderen Orient verwendet und ab 1834 als Gesandter in Athen. 1867 bis 1871 wirkte er als Botschafter in Konstantinopel.

Neben Gedichten und Reiseberichten veröffentlichte er auch eine Geschichte des Abfalls der Griechen vom türkischen Reiche (in sechs Bänden). Das vorliegende Werk basiert auf den Briefen, Papieren und Tagebuch-Fragmenten, die Prokesch seinem Stiefvater Julius Schneller aus dem Orient zugesandt hatte. Damit lassen sich zahlreiche seiner Reisen erst rekonstruieren und machen das Werk darüber hinaus zu einer Quelle ersten Ranges. Unser Exemplar ist absolut vollständig und mit dem öfters fehlenden Plan des Labyrinths von Kreta. Darüber hinaus ist unser Exemplar im bestmöglichen Erhaltungszustand: in der Originalbroschur, unbeschnitten und unaufgeschnitten.

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